„Agrum agere - Der bewegte Acker“
(Trickfilm/6:51min/HD-File/Hamburg 2016)

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Der Trickfilm zeigt eine Auswahl aus etwa 25 Stop-Motion- Sequenzen, die ich in den letzten fünf Jahren meines Kunststudiums anfertigte.
Der Trickfilm zeigt Phänomene der Bewegung in der Landschaft, wie z.B. die Bewegungen von Pflanzen im Wind, Bewegung von Landschafts-ebenen gegeneinander (aus einem fahrenden Auto aus betrachtet) und Bewegung von Licht und Schatten. Beim Wahrnehmen dieser Momente in der Landschaft versuchte ich herauszufinden, wie sie funktionierten, nach welchen Gesetz- und Regelmäßigkeiten sie sich zueinander bewegten und welche Elemente ich re-inszenieren musste, um die visuelle Erfahrung zu imitieren.
"A.ließ Wunden im Land"
(Trickfilm/07:31/Hamburg 2016)

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Auf den verschiedenen Ebenen eines leerstehenden Hauses entspinnt sich eine Erzählung um ein Papier-häuschen, Plastiktiere pilgern zum Altar, eine Miniaturstadt entsteht aus dem Nichts und wird wieder zerstört und die beiden Protagonisten, die als Spielzeugautos durch das Land ziehen, haben eine unheilvolle Begegnung.
Idee und Umsetzung entwickelten sich während eines zweiwöchigen Urlaubs in einem leerstehenden Familienhaus auf dem Land. Die verwendeten Requisiten fanden sich in den anliegenden Wäldern und auf dem Dachboden des Hauses. Genutzt wurden sowohl Film-aufnahmen, als auch Stop-Trick-Technik, die Musikstücke wurden von den KünstlerInnen komponiert.
„Mein Fenster zum Hof“
(Trickfilm/6:46min/HD-File/Hamburg 2019)

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Mein Fenster zum Hof zeigt unterschiedliche Ansichten auf einen Häuserblock, in dem ich bis 2019 gewohnt habe und die anliegenden Fassaden und Straßen des Stadtteils. Der Häuserblock wurde 2020 abgerissen, wodurch sich - aus meiner damaligen Perspektive - Vorzeichen einer künftigen Zerstörung schwermütig auf ihm ablagerten. Er dient als Kulisse einer Re-Inszenierung von beobachteten Licht- und Schattenphänomenen, wobei diese Spuren ohne Verursacher bleiben und dadurch in die Irre führen können.
Ich beschäftige mich damit, wie sich visuelle Abbilder in Material übersetzen lassen, wie hierbei die ursprüngliche Beobachtung mitschwingt und wie durch ihre Reduktion und Transformation neuartige Wahrnehmungen ermöglicht werden.